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Wiesbadener SPD wundert sich über Baubeginn auf der Ingelheimer Aue |
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Goßmann: „Die KMW versucht vorschnell Fakten zu schaffen!“
Der Wiesbadener SPD-Vorsitzende Arno Goßmann zeigt sich „erstaunt und verblüfft“ über den Baubeginn auf der Ingelheimer Aue. „Mir scheint, hier sollen Fakten geschaffen werden, obwohl die KMW genau weiß, dass mehrere Klagen anhängig sind und die Parlamente beider Städte sich gegen das Kraftwerksprojekt ausgesprochen haben“, sagt Goßmann. „Ich kann daher die Entscheidung der KMW nicht nachvollziehen.“ |
Goßmann erinnert an die Zusage von Umweltdezernentin Thies, gegen den Sofortvollzug Rechtsmittel einzulegen und mahnt die KMW: „Jetzt schon mit dem Bau zu beginnen gleicht einem Sprung ins Kalte Wasser.“ Ein wichtiger Kunde sei gerade abgesprungen, das Widerspruchsverfahren bei der SGD sei noch nicht abgeschlossen und der Sofortvollzug werde auch in Frage gestellt, da dürfe man nicht einfach loslegen. „Außerdem“, so Goßmann abschließend, „stößt das Projekt auf breiten Widerstand in der Bevölkerung und in den Parlamenten. Jetzt loszulegen zeugt von Ignoranz und wenig Feingefühl bei den Verantwortlichen der KMW.“
Eine Presserklärung des SPD Unterbezirks Wiesbaden, erstellt am 22.05.2009.
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